Die Beschäftigungsquote ist ein guter Indikator dafür, wie viele 25- bis 30-Jährige erwerbstätig sind. Denn Beamte- und Selbstständige sind in dieser Altersgruppe kaum vertreten. Deutschlandweit zeigen sich keine großen Unterschiede bei den Geschlechtern: 2011 waren 58 Prozent der jungen Frauen und 62 Prozent der jungen Männer erwerbstätig. Das klassische Einverdienermodell gibt es vor allem noch im Nordwesten, während im Nordosten immer mehr Frauen die Familie versorgen. Vorsicht bei niedrigen Quoten: In Städten und Kreisen mit hohem Grenzpendleranteil (wie in Südbaden), einer starken Kreativwirtschaft (wie in Berlin) und an wichtigen Militärstandorten (wie Wilhelmshaven) könnte das Ausmaß der Erwerbstätigkeit unterschätzt werden.





