2009 lag mehr als zehn Millionen Mal ein Deutscher „in der Röhre”: 4,88 Millionen Bürger ließen sich mindestens einmal per Computertomographie (CT) und 5,89 Millionen per Magnetresonanztomographie (MRT, früher auch Kernspintomographie genannt) untersuchen. Insgesamt wurden 9,37 Millionen CTs und 7,9 Millionen MRTs durchgeführt. Nach Angaben der Krankenversicherung Barmer GEK kostete das etwa 1,76 Milliarden Euro, wobei der Löwenanteil von über einer Milliarde auf die MRTs entfiel. Beim Einsatz der MRT ist Deutschland sogar Weltmeister: Mit 97 Untersuchungen pro 1000 Einwohner verweist die Bundesrepublik die USA knapp auf den zweiten Platz. Bei den CTs belegt die Bundesrepublik einen Platz im Mittelfeld, Spitzenreiter sind hier die USA.





