Um 360 v.Chr. hat ein Mann namens Platon zwei Texte in Dialogform geschrieben, deren Titel – „Timaios” und „Kritias” – heute kaum noch einer kennt. Aber so gut wie jeder kennt den Mythos vom Untergang der Insel des Atlas („Atlantis Nesos”), wovon der griechische Philosoph erzählt. Kulturelles Allgemeingut ist zumindest die erste Namenshälfte der sagenhaften Hauptinsel, die laut Platon außerhalb der Säulen des Herakles (Meerenge von Gibraltar) im oder am Atlantik gelegen haben soll: „Atlantis” .
Der Großteil der Gelehrtenwelt hält die Erzählung vom hochmütigen kriegerischen Großreich, das nach Erdbeben und Überflutungen im Meer versunken sei, für moralisch motivierte Fiktion. Interessant ist allerdings für Historiker und Archäologen die Frage, ob Platon reale Geschehnisse seiner Zeit verarbeitet hat. Ein heißer Kandidat ist die vormals reiche Handelsstadt Helike an der Nordküste des Peloponnes, die 373 v.Chr. – also zu Lebzeiten des Philosophen – von einem Erdbeben mit nachfolgendem Tsunami völlig vernichtet wurde.
So prosaisch wollen sich freilich die Generationen von Mysterienjüngern nicht abspeisen lassen, die seit Jahrhunderten dem versunkenen Atlantis nachspüren: Helgoland, Tartessos, Kambodscha, sogar die Antarktis geistern als Untergangs-Orte durch Bücher und Internet-Seiten. Auch außerirdische Raumfahrer haben da und dort ihre Hand im Spiel.
All das ist der bdw-Redaktion herzlich egal. Wir fanden einfach Atlantis als Lösungswort für unser Neujahrsrätsel bestens geeignet. Und was im Gegensatz zu Platons Fabel die folgenden Lösungen der 8 Entdeckergeschichten aus Heft 1/2015 auszeichnet: Sie sind alle wahr!
1. T oller Klammertrick
Der Schweizer Ingenieur Georges de MESTRAL (1907 bis 1990) hat sich immer wieder darüber geärgert, dass er nach dem Spazierengehen seinen Hunden die Kletten aus dem Fell rupfen musste. Wäre es bei seinem privaten Ärger geblieben, würde die Menschheit heute zwar Knöpfe und Reißverschlüsse kennen – aber nicht den Klettverschluss.
Eines Tages im Sommer 1941 wollte de Mestral wissen, warum die Mitbringsel so unglaublich hartnäckig in Hundehaaren und an Hosenbeinen klebten. Er legte einen der kugeligen Fruchtstände der Großen Klette (Arctium lappa) unter sein Mikroskop und verstand sofort den Mechanismus: Die bräunlichen Spitzen der vertrockneten Hüllblätter laufen in kleine Haken aus. Mit den verfilzten Haarschlingen eines Tierfells oder mit den Schlingen eines textilen Gewebes gehen sie stabile Verbindungen ein. Zieht man an einer Klette, lösen sich die Haken erst bei erheblichem Kraftaufwand aus den Schlingen.
Der Clou daran: Die Häkchen brechen auch bei hoher Zugbelastung nicht ab, da sie sehr elastisch sind. Nach erneutem Andrücken an den haarigen oder gewobenen Widerpart haften sie daher wieder. Der Vorgang ist schier endlos wiederholbar. Das ließ in de Mestral die Idee aufblitzen: Nach demselben Prinzip sollte sich doch ein Verschlusssystem designen lassen, das sich – reversibel – beliebig oft öffnen und wieder verschließen ließ.
„Velcro” nannte de Mestral, aus der französischen Schweiz stammend, sein System – aus „velours” (Samt) und „crochet” (Haken). Unter diesem Namen meldete er 1951 ein Patent auf seine Erfindung an. Das Grundprinzip ist der Natur abgeschaut, aber in einer Weise umgesetzt, die eine industrielle Fertigung erlaubt: Zwei textile Bänder spielen Klette und Fell – eines ist mit biegsamen winzigen Widerhaken besetzt und das andere mit Schlingen. Beim Andrücken verbinden sich die Komponenten fest miteinander. Reißt man sie auseinander, bleiben sie unbeschädigt und können wieder verschlossen werden.
De Mestral gründete das Unternehmen Velcro Industries, heute Weltmarktführer mit Hauptsitz in Manchester, US-Bundesstaat New Hampshire. 1959 brachte die Firma den ersten Klettverschluss in den Handel. Bald verkaufte sie mehr als 20 000 Kilometer Klettband pro Jahr. Inzwischen gibt es eine Fülle von Varianten aus unterschiedlichen Polymersorten, je nach Anwendung – sogar aus Metall. Kleidung und Schuhe, Windeln und Taschen, die Innenausstattung von Automobilen und Astronautenanzüge – überall sorgt das Prinzip „Klette und Fell” für sicheren Verschluss.
Den vierten Buchstaben des Nachnamens galt es hier zu notieren, das „T”.
2. Ziemlich abgehoben
Der Mann mit der fixen Idee war Sir CHRISTOPHER COCKERELL (1910 bis 1999). Der britische Ingenieur und Erfinder entwickelte das Hovercraft, das 1959 seinen Jungfernflug absolvierte: ein Fahrzeug, das auf einem Luftkissen schwebt und dabei Menschen und Güter transportieren kann. Frühere Versuche, Luftkissenfahrzeuge zu bauen, hatten es nie bis in die Anwendung geschafft. Hovercrafts werden meist auf dem Wasser eingesetzt, aus dem sie sich beim Schwebeflug vollständig herausheben, aber tun auch auf ebenem Festland ihren Dienst.
Cockerell hat an der Universität Cambridge Ingenieurwissenschaften studiert und arbeitete von 1935 bis 1951 beim Rüstungskonzern Marconi, vor allem im Bereich Funktechnik und Radar. Der Traum von der Konstruktion eines Luftkissenfahrzeugs ließ ihn aber nie los, und schließlich kündigte er, um sich nur diesem Projekt zu widmen.
Dass die Sache grundsätzlich funktionieren musste, zeigte er durch ein ebenso simples wie aussagekräftiges Experiment. Er schob eine leere Katzenfutterdose in eine geringfügig größere Kaffeedose und bohrte in Letztere oben ein Loch. Dort schloss er über einen kurzen Schlauch einen Föhn an. Die ganze Anordnung stellte er auf eine Küchenwaage. Sobald der Föhn lief, drückte er Luft in den schmalen Zwischenraum zwischen beiden Blechdosen. Der hohe Druck des schmalen Luftvorhangs hob die Dosen auf einem Luftkissen an, was die Waage bestätigte.
Am 25. Juli 1959 überquerte Cockerell auf dem Prototypen SR-N1 von Calais nach Dover den Ärmelkanal. Ab 1966 waren Hovercrafts als reguläre Passagierfähren auf dem Ärmelkanal in Dienst. Erst im Jahr 2000 drehte die Fertigstellung des Eurotunnels ihnen die Luft ab.
Der vierte Buchstabe aus dem Vornamen Christopher war gesucht, das „I”.
3. Hartnäckige Flecken
Die aufmerksame Chemikerin, die sich in der männlich dominierten Berufswelt der frühen 1950er-Jahre durchsetzte und einen Marktrenner fand, war die Ame- rikanerin Patsy SHERMAN (1930 bis 2008). Zusammen mit ihrem Kollegen Sam Smith zog sie im Forschungslabor ihres Arbeitgebers 3M Corporation in St. Paul/Minnesota 1953 die richtigen Schlüsse aus einem belanglosen Laborunfall.
Ein Laborant hatte eine Flasche fallen lassen, in der sich eine Emulsion aus einer Fluor-Verbindung und Latex befand. Die milchige Flüssigkeit war auch auf die Stoff-Tennisschuhe des Unglücksraben gespritzt, und alle seine Versuche scheiterten, die Flecken mit Wasser und einem Reinigungsmittel auszuwaschen. Alles perlte von den befleckten Stoffpartien ab.
Sherman erkannte die Bedeutung der Beobachtung und begann, diese Klasse von Fluor-Verbindungen – für Eingeweihte: Perfluoralkan-Sulfonate – auf ihre Eignung als wasser-, öl- und schmutzabweisende Imprägniermittel zu untersuchen. Mit Erfolg: Sherman und Smith erhielten ein Patent (dem weitere zwölf in Shermans Karriere folgen sollten) für ihren Fund. 3M brachte 1956 das Produkt unter dem Namen Scotchgard auf den Markt. Es diente zunächst dazu, Textilien und Lederwaren aller Art vor Dreck und Nässe zu schützen. Ab 1978 kam als weiteres Einsatzgebiet unter dem Namen Photogard die Beschichtung von Fotos und Filmen hinzu.
Allerdings: Die Beständigkeit der hauptsächlich eingesetzten Perfluoroctan-Sulfonate geriet diesen chemischen Verbindungen mehr als 40 Jahre nach ihrem ersten Einsatz zum Nachteil. Während sich in den 1950er-Jahren noch niemand Gedanken um mögliche Umweltschäden gemacht hatte, schauten Umweltchemiker und Ökotoxikologen der späten 1990er-Jahre genauer hin. Weil perfluorierte (überall mit Fluor-Atomen bestückte) Chemikalien weder durch Sonnenstrahlung noch durch Wärme nennenswert zerfallen und auch nicht bakteriell abgebaut werden, reichern sie sich mit der Zeit in Lebewesen an. Seit dem Jahr 2000 verwendet 3M andere Verbindungen in seinen Scotchgard-Produkten.
Der siebte Buchstabe des Nachnamens Sherman, das „N”, trug zum Lösungswort bei.
4. Weit gereister Migrant
Fällt auch Ihnen bei dem Namen Adelbert von CHAMISSO (1781 bis 1838) die Erzählung „Peter Schlemihls wundersame Geschichte” ein? Von dem Mann, der seinen Schatten an den Teufel verkauft? Die meisten verbinden seinen Namen mit dem Schriftsteller und Dichter, der er auch war. Wenig bekannt ist sein Rang als Naturforscher und dass er das Wort „Parka” – in den 1960er- und 1970er- Jahren quasi die Uniform der jungen Generation – in die deutschsprachige Literatur einführte.
Sein Geburtsname war Louis Charles Adélaide de Chamissot de Boncourt. Vom heimischen Schloss in der Champagne musste seine Familie 1792 fliehen, um nicht den marodierenden französischen Revolutionären in die Hände zu fallen. Nach einer dreijährigen Odyssee ließen sich die Emigranten in Berlin nieder. Louis, der seit 1798 in der preußischen Armee diente und sich ab 1804 „ Adelbert von Chamisso” nannte, entwickelte eine starke Neigung zur deutschen Sprache und Literatur. 1812 wandte er sich dem Studium der Botanik zu.
Ab 1815 nahm er als „Titulargelehrter” an der bis 1818 dauernden Fahrt der „Rurik” teil. Die russische 180-Tonnen-Brigg sollte die Nordwestpassage – als kürzeste Verbindung von Europa nach Asien – von der Pazifikseite aus erkunden. Chamisso dokumentierte auf dieser Weltreise Pflanzen und Einwohner Polynesiens, Hawaiis, Alaskas und der Aleuten. Westlich der Beringstraße entdeckte er bei den Tschuktschen den pelzgefütterten Umhang mit Kapuze, den die Arktisbewohner „Parka” nannten.
Auch hiervon berichtete er in seinem 1836 erschienenen großartigen Buch „Reise um die Welt”. Doch schon als er 1819 nach Berlin zurückgekehrt war, hatte er als Teilnehmer der Rurik-Expedition beruflich sein Glück gemacht. Zum Ehrendoktor ernannt, erhielt er lukrative Anstellungen am Botanischen Garten und später am Königlichen Herbarium in Berlin. Privat blieb er lebenslang ein Zerrissener, Franzose und Deutscher in einem – aber andererseits weder-noch.
Der sechste Buchstabe aus „Chamisso” war festzuhalten, das „S” .
5. Leichter Lebensretter
Erst 1965, ein Jahr nach ihrem bedeutenden Laborfund, hatte die US-amerikanische Chemikerin Stephanie Louise KWOLEK (1923 bis 2014) herausgefunden, was die von ihr hergestellte Polymerlösung so besonders machte: Die buttermilchartig trübe Brühe bestand aus Flüssigkristallen. Das von Kwolek erzeugte Polymer „Aramid” – für Chemieinteressierte: ein aromatisches Polyamid, Handelsname Kevlar – lässt sich zu goldgelben Fasern verspinnen. Sie verblüffen durch ihre Zähigkeit, Zugfestigkeit, Hitze- und Chemikalienbeständigkeit, wobei sie sehr leicht sind.
Schusssichere Westen aus mehreren Aramid-Gewebeschichten für Polizei und Militär sind vermutlich die in der Öffentlichkeit bekanntesten Produkte. Doch die unspektakulären Einsatzgebiete für Aramidfasern sind weit bedeutsamer: Verstärkungen für Reifen und Bremsbeläge, Isolierschichten in Kabelmänteln und elektrischen Geräten, Stadiondächer und Tennisschläger, Schutzkleidung für Feuerwehrleute und bruchfeste Helme für Motorradfahrer.
Kwolek wurde durch ihre Hartnäckigkeit, mit der sie dieser Innovation auf der Spur blieb, schon zu Lebzeiten in ihrem Unternehmen DuPont zur Legende.
Ihr Nachname lieferte an vierter Stelle ein „L”.
6. Patentierter Flop
Als „Erfinder der Büroklammer” steht der Norweger Johan VAALER (1866 bis 1910) in vielen Verzeichnissen und Lexika. Für die Mehrheit seiner Landsleute ist er das bis zum heutigen Tag. Sie sind so stolz auf ihn, dass sie ihm vor dem BI Commercial College in Sandvika bei Oslo ein Denkmal gesetzt haben – in Gestalt einer sieben Meter hohen Büroklammer-Plastik. Ironie der Geschichte: Besagtes Denkmal zeigt keineswegs die Büroklammer-Variante, die Vaaler entwickelt und für das Deutsche Reich (1899) sowie die USA (1901) zum Patent angemeldet hatte. Es stellt vielmehr den siegreichen Konkurrenten der Vaaler’schen Klammer dar: die sogenannte Gem-Klammer, benannt nach der ersten Herstellerin, der britischen Gem Manufacturing Company. Die Klammer des norwegischen Erfinders, der in einem Osloer Patentbüro arbeitete, ist niemals hergestellt worden. Seine Patente liefen ungenutzt aus.
Die Gem-Klammer hingegen ist bis heute weltweit der Archetypus und das Standarddesign für aus Draht gebogene Büroklammern. Sie unterscheidet sich von Vaalers Version in zwei wesentlichen Punkten, die ihren Erfolg begründeten: erstens durch ihre gerundete Spitze, was das Aufschieben auf die zu bündelnden Papiere erleichtert, und zweitens durch die bei Vaalers Vorschlag fehlende zweite Drahtschleife, die der Klammer die notwendige Stabilität verleiht.
Und doch ist Johan Vaaler im Gedächtnis seiner Landsleute geblieben. Denn im Zweiten Weltkrieg, während der Besetzung Norwegens durch deutsche Truppen ab 1940, dienten sichtbar an der Kleidung getragene Büroklammern den Norwegern als Symbole des nationalen Zusammenhalts. Sie waren auch ein Ausdruck der Solidarität sowohl zur Regierung als auch zum König, die nach England ins Exil gegangen waren. Und sie sollten den deutschen Okkupanten die trotzige Botschaft vermitteln: Wir Norweger halten gegen euch zusammen.
Als dann einige Jahre nach Kriegsende Vaaler als (angeblicher) Erfinder der Büroklammer in Verzeichnissen auftauchte, wurde er – in Erinnerung an das patriotische Büroklammer-Tragen – vollends zum Nationalhelden verklärt. Immerhin hat er es auf diese Weise ins bdw-Entdeckerrätsel geschafft!
Gesucht war der zweite Buchstabe seines Nachnamens, das „A” .
7. Fataler Sprung
Ein schneidiger Schnauzbart schmückt Franz REICHELT (1879 bis 1912) auf zeitgenössischen Bildern. Schneidig, wenigstens dies, war auch sein Versuch, am 4. Februar 1912 vor Presse und Publikum aus 57 Meter Höhe von der untersten Plattform des Pariser Eiffelturms zu springen. Das Ziel des in Österreich geborenen Schneiders war es, öffentlich einen von ihm entworfenen Rettungsanzug für Piloten zu testen, die damit künftig aus abstürzenden Maschinen sicher zu Boden gleiten sollten.
Allerdings haben die drei bis vier Sekunden seines Falls nicht gereicht, um die fledermausartigen Flügel des selbstgeschneiderten Anzugs zu entfalten – falls sie sich überhaupt noch entfaltet hätten. Kameras haben Reichelts tödlichen Sprung festgehalten. Wer mag, kann sich einen Original-Filmstreifen anschauen: www.youtube.com/watch?v=FBN3xfGrx_U
Der achte Buchstabe des Nachnamens war gesucht, das „T”.
8. Aufstieg und Fall
Der Franzose Georges CLAUDE (1870 bis 1960) erfand anwendungstaugliche Verfahren, um große Mengen Luft zu verflüssigen und durch Destillation in ihre Bestandteile aufzuspalten. Vor allem reiner Sauerstoff war für industrielle Zwecke sehr begehrt. Zusammen mit seinem Studienfreund Georges Delorme gründete Claude 1902 das erfolgreiche Unternehmen Air Liquide („Flüssige Luft”), heute Weltmarktführer für Industriegase. Als Nebenprodukt der Luftverflüssigung erfand Claude 1909 die Neonröhre – das Edelgas Neon ist zu 0,0018 Volumprozent in Luft enthalten.
Reich und berühmt, erlebte Claude den Höhepunkt seiner Karriere, als er 1924 zum Mitglied der Académie des Sciences berufen wurde. In den 1930er-Jahren trat er der „Action Francaise” bei, einer militanten ultranationalistischen Organisation, die die parlamentarische Demokratie in Frankreich bekämpfte und sowohl antideutsch als auch antisemitisch geprägt war. Als 1940 die Truppen Nazi-Deutschlands Frankreich überrollten, vollzog Claude eine 180-Grad-Wende, was seine Deutschfeindlichkeit betraf: Er äußerte Bewunderung für die Ideen Adolf Hitlers, begrüßte die Besetzung seiner Heimat und warb für die Zusammenarbeit mit den Besatzern („Collaboration”).
Bei seinen Landsleuten war der zuvor umjubelte Ingenieur damit unten durch. 1942 setzte Claude noch eins drauf, als er auf einer Konferenz in Bordeaux auf offener Bühne Gift trank. (Er wurde unverzüglich mit einem Brechmittel gerettet.) Nach der Befreiung Frankreichs machte man ihm den Prozess. Er wurde 1945 wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt und kam 1950 wegen geistiger Verwirrung frei.
Der dritte Buchstabe des Nachnamens, das „A”, war der letzte, der den bdw- Lesern noch gefehlt hatte. Nun mussten sie die acht Lettern nur noch kräftig schütteln, und schon tauchte vor ihren Augen ATLANTIS aus den Fluten mythologischer Ozeane auf. •
von Thorwald Ewe





