Der Anteil der Senioren an der Bevölkerung wächst. Damit steigt auch die Zahl kranker oder gebrechlicher Menschen, die auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sind oder fürchten müssen, dass ihnen – etwa durch einen Sturz – etwas zustößt. Damit sie dennoch möglichst lange und unabhängig in den eigenen vier Wänden wohnen können, hat Intel eine Technologie entwickelt, die Angehörigen eine ständige diskrete Überwachung der Senioren gestattet. Das System basiert auf RFID-Chips – kleinen, dünnen Mikrochips, die mit Datenspeicher und Funkantenne ausgestattet sind. Sie können etwa an einer Zahnbürste oder Tablettendose, an einem Teller oder unter der Klobrille angebracht werden. Gleichzeitig muss die ältere Person – zum Beispiel in einem Handschuh oder einer Halskette versteckt – ein Empfangsgerät mit sich tragen. Es liest per Funk die in den Haushaltsgegenständen gespeicherten Daten, sobald die Objekte berührt werden, und überträgt die Informationen an einen PC. Der zeichnet sie auf und ermittelt daraus, was die Person tut. Bemerkt der Rechner Unregelmäßigkeiten – etwa, wenn wichtige Medikamente nicht eingenommen werden oder jemand lange nicht aufsteht –, wird eine E-Mail oder SMS an Verwandte gesendet.





