Ein Arm muss nach einem Unfall amputiert werden, ein Fuß geht durch eine Diabetes-Erkrankung verloren – die Betroffenen empfinden solch eine Nachricht als Horror. Doch moderne Prothesen können die Folgen des Verlusts von Gliedmaßen mildern und Menschen nach einer Amputation das Leben im Alltag deutlich erleichtern. Sie sind sehr beweglich, passen sich von selbst an die Gegebenheiten beim Gehen oder Greifen an und lassen sich ohne Mühe steuern – teils allein per Gedankenkraft. Besonders nützlich für gehbehinderte Menschen sind Exoskelette, die als neues Instrument in der Reha dienen können. Doch nicht nur fehlende Beine, Arme oder Hände rufen Entwickler von innovativen Prothesen auf den Plan. Auch Blinde können ihr Augenlicht teilweise wiedererlangen: dank eines Chips unter der Netzhaut, den Forscher in Tübingen geschaffen haben.
Seite 96
Das Bein denkt mit
Mit modernen bionischen Prothesen kann man gehen oder greifen wie mit natürlichen Beinen oder Händen.
Seite 104
Eberhart Zrenner – Der Visionär
Der Tübinger Augenarzt hat einen Mikrochip entwickelt, der blinde Menschen wieder etwas erkennen lässt.
Seite 108
Reha Auf Insektenart
Mit panzerartigen Skeletten, die um den Körper getragen werden, laufen Querschnittsgelähmte wieder.




