Er war Zeppelins schärfster Konkurrent und gilt als der Erfinder der Stromlinienform von Luftschiffen: Johann Schütte (1873–1940) – der Sohn eines Oldenburger Kapitäns. Wie seinen Vater zog es ihn zunächst aufs Wasser: Er wurde Schiffsbauer. Doch dann lockte die Luftfahrt. Als im August 1908 im baden-württembergischen Echterdingen das Zeppelin-Luftschiff LZ 4 abstürzte, machte er dem Erbauer Graf Zeppelin einige Verbesserungsvorschläge. Doch der winkte ab. Kurzerhand begann Schütte, zusammen mit dem Industriellen Karl Lanz, eigene Luftschiffe zu bauen – mit aerodynamischer Form. Der Körper der fliegenden Fahrzeuge war auf der Grundlage des „goldenen Schnittes” geformt, sodass er sich gleichmäßig bis zum Heck verjüngte. Außerdem wurde der Laufgang nach innen verlegt und die Führergondel in Richtung Rumpf verschoben.
Aeronauticum
Peter-Strasser-Platz 3
27637 Nordholz
www.aeronauticum.de
Eintritt: € 4,–





