Christian Vollmer im bdw-Gespräch
Ich habe schon immer gerne geschrieben, als Jugendlicher Kurzgeschichten, später für die Abizeitung. Deshalb hatte ich mich für das Studium entschieden. Ich habe viele Grundlagen gelernt, und es war bestimmt nicht von Nachteil für meinen Schreibstil.
An diesem Punkt stehe ich gerade, deshalb ist der Zug keinesfalls abgefahren! Ich habe Journalistik abgebrochen, weil ich dachte, dass ich als Geologe immer noch Journalist werden könnte, aber nie umgekehrt. Im Moment frage ich mich, ob ich in der Forschung bleiben möchte, weil die Arbeit sehr speziell ist und die Stellensituation bescheiden. Ich glaube, dass es gerade im Wissenschaftsjournalismus einen steigenden Bedarf gibt.
In Harry Mulischs Buch „Die Entdeckung des Himmels” wird ein Astrophysiker von einem Meteoriten getroffen, nachdem er das Rätsel des Universums gelöst hat. So lang so etwas nicht passiert, können gerne Meteoriten zur Erde fallen – und sie tun es auch. Deshalb ist bei Kosmochemikern für Nachschub aus dem All gesorgt. Allerdings enthalten die wenigsten Meteoriten soviel Sternenstaub wie der, den ich untersucht habe.




