Rund 280 Millionen Menschen weltweit leiden an Depressionen. Viele Betroffene fühlen sich antriebslos und empfinden kaum noch Freude – auch nicht am Essen. Häufig geht die Erkrankung daher mit Veränderungen des Körpergewichts einher. „Manche Personen verspüren keinerlei Appetit mehr, vernachlässigen die Nahrungsaufnahme und nehmen ab, andere hingegen essen mehr und nehmen zu“, erklärt ein Forschungsteam um Lilly Thurn von der Universität Bonn. Unklar war allerdings bisher, inwieweit sich neben der verzehrten Nahrungsmenge auch die Vorlieben für bestimmte Lebensmittel verändern.





