Seit zehn Generationen ist die Zollern GmbH im Besitz der Gründerfamilie, des Hauses Hohenzollern in Sigmaringen. Es begann im Jahr 1708 mit einer Eisenhütte: dem Fürstlich Hohenzollernschen Hüttenwerk Laucherthal. Im Jahr 1878 endete die Eisenverhüttung, und in den folgenden Jahren entstand eine Bronze-Gießerei. 1935 nahm das Unternehmen die Gleitlagerfertigung auf, zu Beginn der Fünfzigerjahre dann die Fertigung von Feinguss, 1972 folgte die Getriebeherstellung. Es entstanden Zweigwerke im oberschwäbischen Aulendorf und in Herbertingen auf der Alb. Die Stahlsparte stellte auf Spezialprofile um, 1984 folgte die Sparte Handhabungstechnik. 1989 trat schließlich der Unternehmer Adolf Merckle als Gesellschafter ein, das Unternehmen firmierte in eine KG um. Es entstand die heutige Zollern-Gruppe: In den Neunzigern übernahm der Metallverarbeiter die ABB-Tochter Isoprofil in Mannheim, die BHW Braunschweiger Hüttenwerk GmbH, die Zollern Speed Reducer Company Ltd. und die Friedrich Blickle & Co. GmbH in Winterlingen. In Tanjin/China entstand ein Montagewerk für Getriebe. Es folgten in diesem Jahrzehnt weitere Zukäufe: die Dorstener Maschinenfabrik AG in Dorsten die Zollern TLC in Les Mureaux bei Paris, GMH Gleitlagerfabrik und Metallgießerei GmbH Herzberg/Harz sowie die Mimtec AG in Rorschach/Schweiz und die Thyssen-Krupp Aluminiumfeinguss Soest.




