Für Furore sorgten einige Vertreter sozialer Spinnen-Arten im August 2007, als sie die Eichen des amerikanischen Lake Tawakoni State Parks mit einem Netz von der Größe zweier Fußballfelder einspannen. Die Landschaft wirkte wie die Kulisse für einen gruseligen Halloween-Film. Das Netz war nach Augenzeugenberichten an manchen Stellen so dicht, dass die Sonne nicht mehr hindurch schien, und es brummte von all den gefangenen Insekten. Als Wissenschaftler die in dem Riesennetz lebenden Spinnen zu klassifizieren versuchten, fanden sie zu ihrer Überraschung nicht nur soziale Arten, sondern auch viele sonst solitär lebende Spinnen. Es scheint also, dass selbst Einzelgängerspinnen je nach Umweltbedingungen eine soziale Ader entwickeln können. Nach wenigen Wochen war der Spuk vorüber – starker Regen hatte das Netz zerstört.




