Klein sieht in der Bedrohung durch den Klimawandel aber auch eine Chance – nämlich die, unser Zusammenleben von Grund auf zu ändern: Gemeinsinn statt Egoismus, Kooperation statt Hierarchie. Und das soll nicht nur für Unternehmen gelten, sondern für jeden Einzelnen. Erschreckend hat sich in den Köpfen festgesetzt, dass sich jeder selbst der nächste ist und das Zusammenleben ein einziges Hauen und Stechen.
Klein glaubt allerdings nicht daran, dass die großen Umweltschutzorganisationen das Umdenken erkämpfen können. Die seien der Industrie schon viel zu weit entgegengekommen. Kleins Forderungen sind radikal: Sie hofft auf eine Massenbewegung. Und sie zählt eine ganze Reihe von guten Beispielen auf: In Nordamerika etwa kämpfen Indianer gegen neue Pipelines und den Ölsandabbau, und in Griechenland protestiert die ansässige Bevölkerung gegen eine Goldmine. Ein aufrüttelndes Buch, das die Augen für viele überraschende Zusammenhänge öffnet.




