Als Dschingis Khan 1227 starb, teilten seine vier Söhne das Imperium unter sich auf. Den drittjüngsten, Ögödei, wählte die mongolische Elite zum Großkhan über das Gesamtreich. Unter seinem Neffen Möngke Khan erstreckte es sich dann von Korea über Zentral- und Vorderasien bis nach Osteuropa. Doch der Brauch der Erbteilung zersplitterte das Imperium allmählich. Nach 1260 entstanden vier unabhängige Teilreiche: die „Goldene Horde”, das Tschagatai-Khanat, das Yuan-Reich und das Il-Khanat. Im 14. Jahrhundert zerfielen die Mongolenreiche endgültig.




