1835 gründete die ägyptische Regierung den „Service des Antiquités de l’Egypte”, um gegen die Plünderei von Grabungsfunden vorzugehen – das war die Geburtsstunde des Ägyptischen Museums in Kairo. Zunächst waren die Schätze in unterschiedlichen Gebäuden untergebracht, bevor der Bau eines repräsentativen Museums beschlossen wurde. Die Umsetzung übernahm der französische Architekt Marcel Dourgnon. 1902 wurde der neoklassizistische Bau mit knapp 90 Räumen inmitten von Kairo für Besucher geöffnet. Das weltweit größte Museum für ägyptische Kunst beherbergt eine Sammlung von circa 120 000 Exponaten aus 4500 Jahren Kulturgeschichte, darunter die Goldmaske des Pharaos Tutanchamun.




