Warum fallen genialen Menschen Dinge ein, die anderen nie in den Sinn kommen? Was haben die Gehirne gemeinsam, die Relativitätstheorie und Post-it-Klebezettel entwickelten? Laut Volksmund liegen Genie und Wahnsinn dicht beieinander – und tatsächlich haben Forscher überdurchschnittlich viele psychische Erkrankungen bei großen Geistern entdeckt. Ein Beispiel ist der schizophrene Princeton-Mathematiker und Nobelpreisträger John F. Nash – im Kinofilm „A Beautiful Mind” von Russell Crowe verkörpert (im Bild). Was Wahnsinnige und Genies auf jeden Fall vereint, ist die „Offenheit” des Geistes: In ihren Gehirnen fehlen bestimmte Filter, die das Denken anderer Menschen reglementieren. Forscher versuchen jetzt, auch bei Nicht-Genialen besondere Fähigkeiten freizulegen.





