Draaisma berichtet auch von aktuellen Erkenntnissen der Neurophysiologie über das träumende Gehirn, er macht Sigmund Freuds Traumdeutung zugänglich und ordnet sie ein als therapeutisches Instrument, nicht als wissenschaftliche Theorie – wie es leider nur selten geschieht. Doch weder bei Freud noch in den Hirnscannern findet sich das, was Träume so spannend macht: das Erleben, das Bizarre, das Bedeutsame.
Draaisma erzählt Träume wie ein Schriftsteller, lässt sich von ihnen verstören, rätselt über ihren Sinn. Es ist dieser Bogen von der harten Wissenschaft zum Literarischen, was Douwe Draaismas Buch so einzigartig macht.





