Für ihr flüssig geschriebenes Buch hat sie umfangreich recherchiert: Über den möglichen Beitrag von Sonne, Wind und Biomasse zur Energieversorgung berichtet sie ebenso kompetent wie über die verbleibenden Erdölreserven, deren Verteilung auf dem Globus und die sich daraus entwickelnden politischen Verhältnisse oder die Diskussion über die Endlagerung von verbrauchten Brennelementen.
Viele Deutsche haben ein irrationales Verhältnis zur Atomkraft, die hierzulande immerhin 28 Prozent des Strombedarfs deckt, urteilt Jeanne Rubner. Im Vorwort räumt sie ein, dass sie während ihrer Studienzeit selbst gegen Atomanlagen protestiert hat. Die Vorbehalte in der Bevölkerung bis heute hält sie für eher psychologischer Art: Aber das sind meist die hartnäckigsten.
Wolfgang Blum




