Einen neuartigen Chip, mit dem sich Röntgenstrahlen direkt nachweisen lassen, haben Wissenschaftler des französischen Forschungsinstituts LETI in Grenoble entwickelt. Dank der hohen Empfindlichkeit des Sensors kann bei einer Röntgen-Untersuchung die Strahlendosis – und damit die Belastung für den Patienten – um bis zu 95 Prozent gesenkt werden.
Der Chip besteht aus dem Halbleitermaterial Cadmium-Tellurid, das Röntgenlicht direkt in elektrischen Strom umwandeln kann. Weiterverarbeitet werden die Signale über einen konventionellen Siliziumchip. Mit einem Computer läßt sich ein Röntgenbild zusammensetzen und ohne Zeitverzögerung auf einem Bildschirm darstellen.




