Chinas Handelsüberschuss – die Differenz zwischen Exporten und Importen – ist 2006 um 74 Prozent gegenüber dem Vorjahr in die Höhe geschossen: auf die Rekordsumme von 177,5 Milliarden US-Dollar (2005: 102 Milliarden Dollar). 2006 hat der neue Wirtschaftsriese Waren im Wert von 969 Milliarden Dollar auf den Weltmarkt geworfen und für 792 Milliarden Dollar Industriegüter und Rohstoffe eingeführt. Doch das seit Deng Xiaopings Reformen boomende Wachstum hat seine Kehrseite: Die Einkommensschere zwischen Stadt- und Landbevölkerung öffnet sich immer weiter.





