Welche Bedeutung hat der Konsum?
Nachhaltiger Konsum ist Teil einer nachhaltigen Lebensweise und ein Verbraucherverhalten, das unter anderem ökologische und soziale Aspekte beim Kauf und der Nutzung von Produkten und Dienstleistungen berücksichtigt. Ebenso beeinflusst es auch das Nutzungsverhalten und Entsorgungsverhalten im Alltag. Zunächst lässt sich sagen, dass Nachhaltigkeit das Handlungsprinzip für die Nutzung von Ressourcen ist.
Um das ganze Thema einzugrenzen, ist es jedoch wichtig, sich zunächst mit dem alleinigen Begriff “Konsum” auseinanderzusetzen. Eine vollständige Ausarbeitung von dem Thema ist jedoch nur bedingt möglich. „Konsum“ bezieht sich auf alles, was Menschen an alltäglichen Dingen „verbrauchen“, wie zum Beispiel Lebensmittel. Zu dem Konsum gehören genauso Kleidungsstücke oder CDs, die Sie nicht tragen, aber benutzen.
Über die reine Definition heraus hat die Thematik viele verschiedene Bedeutungen. Selbst in der Soziologie spielt die Konsumfrage eine entscheidende Rolle. Die sogenannte “Konsumsoziologie” ist eine spezielle Art der Wissenschaft und beschäftigt sich mit allen Verhaltens- und Tätigkeitsformen von Konsumenten, deren Ursachen und Entwicklung. Als solche erfüllt sie ebenfalls einen größeren Teilbereich der Wirtschaftssoziologie.
Der Zusammenhang von Konsum und Nachhaltigkeit
Um die Verknüpfung richtig zu verstehen, ist es wichtig darauf hinzuweisen das in allem nicht die Handlungen als solches gemeint sind, sondern viel mehr die von den Handlungen verursachten Folgen. In diesem Punkt wird oftmals noch die Absicht, der diesen Handlungen zugrunde liegt in Betracht gezogen. Es ist also relevant sich das Ganze in einer wirkungs- und einer absichtsbezogenen Beurteilung zu betrachten.
Aus ökologischer Sicht lässt sich also nur durch vorhergehende Kriterien der daraus erzielte Nutzen bestimmen. Weitergedacht muss unbedingt die Auswahl (Selektion), die Anschaffung (Akquisition) und die Entsorgung oder Weitergabe (Disposition) mit einbezogen werden. Diese Punkte ergeben sich, weil Konsum im engeren Sinne als Gebrauch und Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen verstanden wird.
In dieser Hinsicht haben wir uns im Laufe der Zeit schon sehr weiterentwickelt. Der Zukunftsforscher “Allvin Toffler” hat im Jahr 1970 sein Buch „Future Shock“ veröffentlicht. Er entwickelte die Zukunftsprognose einer erdumspannenden „superindustriellen“ Gesellschaft. Das oberste Ziel dieser Prognose war es, das Industriezeitalter hinter sich zu lassen und mit neuen Beschäftigungsformen auseinanderzusetzen.





