Er wurde am 20. Januar 1930 in Montclair, New Jersey, geboren, als Edwin Eugene Aldrin, Jr. Inzwischen hat er sich allerdings offiziell in Buzz Aldrin umbenannt, weil er immer so gerufen wurde – den Spitznamen für „buzzer” = „brother” erhielt er gleich nach seiner Geburt von seiner knapp zwei Jahre älteren Schwester. Aldrin flog 66 Einsätze im Koreakrieg und hat zwei MiG-15-Kampfflugzeuge abgeschossen. Er promovierte 1963 am Massachusetts Institute of Technology über Rendezvous-Techniken im Orbit. Wenig später kam er mit einigem Glück als bis dahin Letzter in den Astronauten-Kader der NASA. 1966 machte er mit Gemini 12 den ersten „Weltraumspaziergang”, der ein Arbeitseinsatz war und nicht nur ein Ausstieg. Aldrin hatte dafür Unterwasser-Trainingstechniken zur Simulation von Schwerelosigkeit entwickelt. Am 21. Juli 1969 um 4.15 Uhr MEZ betrat er den Mond, 20 Minuten nach Neil Armstrong. Seit Langem ist Aldrin einer der engagiertesten Fürsprecher für eine bemannte Landung auf dem Mars; er hat 1985 sogar ein eigenes Konzept dafür entwickelt. Außerdem hat er mit Starcraft Boosters, Inc., ein Design-Unternehmen für Raketen gegründet.




