Mit der Totenruhe auf Friedhöfen könnte es bald vorbei sein, wenn es nach dem Willen des amerikanischen Erfinders Robert Barrows geht. Der Kalifornier hat einen Grabstein zum Patent angemeldet, in den ein Monitor und ein Computer eingebaut sind, sodass Friedhofsbesucher Video-Botschaften der Verstorbenen abrufen können. Diese Videos sollen potenzielle Kunden zusammen mit ihrem Testament beim Notar hinterlegen. „Dabei kann es sich um die Lebensgeschichte des Toten handeln oder um Indiskretionen, die zu Lebzeiten streng geheim waren”, schlägt Barrows vor. Eingeschaltet wird der Computer über den Bildschirm, der auf Berührungen reagiert, Strom bezieht das System aus der Beleuchtungsanlage des Friedhofs. Um zu verhindern, dass sich mehrere Video-Botschaften gegenseitig stören, will Barrows sein Hightech-Grabmal mit drahtlosen Kopfhörern anbieten. Auf einen Preis hat sich der Erfinder noch nicht festgelegt – billig dürfte es jedoch nicht sein, sich auf diese bizarre Art zu verewigen.





