Wissenschaftler aus Heidelberg und Mainz melden Zweifel an der Aussagekraft von Haarproben an, die beispielsweise zum Nachweis von Dopingmitteln oder von Drogenkonsum nach Autounfällen benutzt werden.
Ihre Untersuchungen ergaben, dass dunkle Haare mehr Drogen-Rückstände einlagern können als blonde. Denn viele Rückstände werden an den Farbstoff Melanin gebunden, der in dunklen Haaren reichlicher vorhanden ist als in blonden. Aber auch die Ergebnisse bei Dunkelhaarigen lassen sich oft nicht vergleichen, wenn sie aus verschiedenen Labors stammen, denn es gibt bis heute keine Standardverfahren für diese Analysen.





