Die einzigartige Konstruktion der Flughäute der Pterosaurier mit ihren speziellen biomechanischen Eigenschaften erfährt derzeit eine Wiedergeburt: In einem Bionik-Projekt entwirft der Ingenieur Thomas Stegmaier vom Textilforschungszentrum in Denkendorf bei Esslingen zusammen mit Kollegen Textilmembranen für Stadiondächer und Bahnhöfe. Sie basieren auf der Flugsaurier-Forschung. „Zurzeit arbeiten wir noch an der Faltbarkeit der Membranen und der Stabilisierung der Randelemente” , so Stegmaier. Pterosaurier hatten eine nahtlose Anbindung der Flughaut an die aufgespreizten Finger und damit eine perfekte Verbindung von Membran und Stützstruktur. „Mit neuartigen Webtechniken können wir jetzt textile Gewebe mit Randausbildung herstellen, welche die Kraft vom tragenden Element auf die Membrantragfläche verteilen.”




