„Ora et labora”, lautet ein Grundsatz der Benediktiner-Mönche. Rein sozioökonomisch und statistisch betrachtet, lohnt sich das Beten allerdings nicht. Denn es sind vor allem Menschen, die relativ wenig verdienen – verglichen mit ihren Mitbürgern –, die besonders religiös sind. Sozialforscher stellten fest: Je ungleicher die Einkommensverteilung in einer Gesellschaft ausfällt, desto wichtiger ist die Religion für die Bevölkerung. In diesen Ländern sind auch Bildung und Lebenserwartung geringer, es gibt mehr Verbrechen und Suchterkrankungen.





