In Amerika überleben mehr Krebspatienten als in Deutschland. Das ergab ein Vergleich von Langzeitdaten, die am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg gesammelt wurden. Nur bei Magen- und Lungenkrebs ist die Überlebenschance in Deutschland größer. Bei Krebserkrankungen an folgenden Organen ergeht es Patienten in den USA besser: Prostata, Brust, Gebärmutterhals, Mundhöhle und Darm. So überlebt nahezu jeder Amerikaner die nächsten fünf Jahre nach der Diagnose Prostatakrebs. In Deutschland sind es weniger als 85 Prozent. Die guten Erfolge in Übersee führen die Experten vor allem auf die bessere Früherkennung zurück. Beispielsweise wird in Deutschland Brustkrebs zu etwa 50 Prozent in einem frühen Stadium entdeckt, in den USA dagegen zu 63 Prozent.





