Obwohl viele Mikroorganismen zur Mittagszeit vor Energie geradezu strotzen, gönnen sie sich eine Schaffenspause: Für drei bis sechs Stunden legen sie eine ihrer wichtigsten Arbeiten nieder – die DNA-Vervielfältigung. Erst kurz vor Sonnenuntergang geht es dann wieder richtig los.
Zu diesem Ergebnis kam kürzlich das Forscherteam um Lynn Rothschild vom Ames Research Center der NASA in Moffett Field in Kalifornien, als es die DNA-Produktionsrate von Cyanobakterien rund um die Uhr untersuchte. Nach Ansicht der Forscher nutzen die Mikroorganismen die mittägliche Pause, um mögliche DNA-Schäden in aller Ruhe auszubessern – hervorgerufen beispielsweise durch eine zu intensive UV-Strahlung.




