Biometrische Verfahren auf dem Sprung in die Anwendung: Ein Iris-Scanner wird ab Herbst dieses Jahres am Londoner Flughafen Heathrow getestet. 2000 amerikanische Vielflieger der Fluglinien Virgin Atlantic Airways und British Airways nehmen an dem Versuch teil. Die Iris der Versuchsteilnehmer wird vor Beginn des Versuches eingescannt und zusammen mit den persönlichen Daten in einer Datenbank gespeichert. Für die Dauer des Versuchs entfällt für die Teilnehmer das lästige Anstellen bei der Passkontrolle: Ein kurzer Blick in die Kamera des Scanners genügt. Dabei wird die Iris mit dem gespeicherten Profil verglichen und der Passagier so identifiziert. Wie ein Fingerabdruck ist die Iris des Auges bei jedem Menschen einzigartig. Die Technik funktioniert auch, wenn der Passagier eine Brille oder Kontaktlinsen trägt. Das System wird an diversen Flughäfen bereits eingesetzt, um den Angestellten Zutritt zu Sicherheitsbereichen zu gewähren.




