Serviceroboter müssen lernfähig sein. Das lässt sich auf verschiedene Weise realisieren:
· Training Man legt mehrere Objekte vor den Roboter und lässt ihn probieren, wie er sie am besten greifen kann. Was gut klappt, merkt er sich. Wenn der Roboter das nächste Mal den Gegenstand sieht, weiß er gleich, was zu tun ist.
· Exploration Der Roboter erfasst seine Umwelt mit Laser-Sensoren und erstellt während einer Bewegung eine 3D-Landkarte. Gleichzeitig muss er sich dabei selbst lokalisieren. Manche Staubsaugerroboter arbeiten bereits mit solch einer Navigation.
· Datenbanken Damit man zu einem Roboter sagen kann: „Greif die Tasse”, muss der erst wissen, was eine Tasse ist. Da es diese in diversen Varianten gibt, kann man nicht alle einprogrammieren. Stattdessen greift die Maschine auf bereits bestehende Internet-Datenbanken zu.
· Imitation Ein Roboter kann menschliche Bewegungen nachvollziehen und imitieren und beherrscht so gleich die richtigen Gesten.
· Kommunikation Dem Roboter wird etwa gesagt: „Das ist eine rote Tasse.” Das muss er sich im Zusammenhang mit dem Objekt merken. Dazu ist es nötig zu lernen, was „rot” und „Tasse” bedeuten – damit der Roboter ein gemeinsames Verständnis mit dem Menschen findet und Anweisungen umsetzen kann.
Dem Roboter muss „bewusst” sein, dass er falsch liegen kann und sein Wissen unvollständig ist. Nur so kann er gezielt nach neuem Wissen suchen, um seine Modelle zu erweitern.




