bekam mit 14 Jahren zur Konfirmation ihre erste Kamera geschenkt. Schon damals war ihr die Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Fliegenpilzes zu trist. Sie griff zu einem Pinsel und kolorierte das Bild. „Farbfotos waren in der DDR viel zu teuer”, erinnert sich die gebürtige Oranienburgerin (Jahrgang 1944), die heute in Päwesin lebt. Anita Reinsch ließ sich an der Humboldt-Universität zu Berlin in wissenschaftlicher Mikrofotografie und Elektronenmikroskopie ausbilden und arbeitete später als Leitende Technische Assistentin und Ausbilderin für Biologielaboranten – zuletzt am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin. In ihrem Ruhestand, seit 2004, hat sich Reinsch auch der Natur- und Landschaftsfotografie zugewandt, ist der Mikrowelt aber treu geblieben: „Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Raffinesse Pflanzen und Organismen in diesen Dimensionen ausgestattet sind.”





