Am 28. Dezember 2005 war es so weit: Vom russischen Weltraumbahnhof Baikonour aus beförderte eine Sojus-Rakete den ersten Satelliten des künftigen europäischen Navigationssystems Galileo in eine Erdumlaufbahn. „Giove A” soll zunächst diverse technische Bausteine von Galileo wie die Ortsbestimmung und Kommunikation testen. In den nächsten Jahren werden dann nach und nach die 30 Satelliten des von europäischen Firmen als Konkurrenz zum amerikanischen GPS entwickelten Systems im Orbit platziert. 2011, so die Pläne, wird Galileo in Betrieb gehen. Das System wird eine Positionsbestimmung auf der Erde mit wenigen Metern Genauigkeit ermöglichen und – anders als GPS – die Nutzer über mögliche Fehler informieren.




