Wer Medizin studieren möchte, braucht gute Noten. Doch werden aus guten Schülern später auch gute Ärzte? Dieser Frage sind britische Forscher in einer Langzeitstudie nachgegangen. Sie haben das Schicksal von 511 Medizinern verfolgt, die zwischen 1973 und 1982 als Studenten in die Londoner Westminster Medical School aufgenommen wurden. Ergebnis: Die Studenten mit den besten Schulabschlüssen beendeten tatsächlich ihr Studium schneller und arbeiteten eher als Arzt. Beim beruflichen Einstieg waren sie also erfolgreicher. Analysierten die Statistiker jedoch die Intelligenzwerte der ehemaligen Studenten, so erlaubten diese keinerlei Prognose für einen erfolgreichen Start zu einer Karriere im Gesundheitswesen.





