Kurz bevor das Neue Reich anbrach – mit großen Namen wie Echnaton, Tutanchamun und Ramses II. –, regierte in Ägypten eine ethnische Minderheit. Die Hyksos, dem Namen nach die „Herrscher der Fremdländer”, kamen aus dem vorderasiatischen Raum und gelangten im 17. Jahrhundert v.Chr. an die Macht. Lange hielten sich Legenden, denen zufolge die Hyksos als wilde Heerscharen mit Pferden und Streitwagen in Ägypten einfielen. Heute sind viele Forscher davon überzeugt, dass die „Asiaten” nach und nach kamen, solide Arbeit leisteten und manche von ihnen langsam in der ägyptischen Hierarchie aufstiegen. Einzelne erreichten sogar das höchste Amt – und wurden Pharao.
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Wiener Archäologen sind seit Jahrzehnten den rätsel- haften Fremdherrschern im Nildelta auf der Spur. Jetzt graben sie einen riesigen Palast der Hyksos aus.
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Minoische Kunst im Land der Pharaonen? In einem Palast kamen Wandmalereien ans Licht, wie man sie bisher nur von Kreta kannte.
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Wafaa el-Saddik ist die erste Frau an der Spitze des Ägyptischen Museums in Kairo. Sie spricht über ihre spannenden ersten fünf Jahre im Amt.




