Wer im Alter schlecht hört, hat eventuell als Kind zu viel mit seiner Gummi-Ente in der Badewanne herumgequietscht. Hörforscher an der Universität Ulm haben sich Forschungsmaterial aus dem heimischen Kinderzimmer mitgebracht und vor einem Kunstkopf-Mikrofon damit herumgespielt. Eine Rassel ist mit 93 Dezibel lauter als ein vorbeirasender Zug. Quietsche-Enten bringen es auf 130 Dezibel und brauchen sich lärmtechnisch nicht hinter Rockgruppen wie AC/DC zu verstecken. Und der schrille Ton einer Plastiktrillerpfeife geht mehr auf die Ohren als ein Düsenjet. Die Forscher raten den Eltern zum Selbstversuch: Spielzeug ans eigene Ohr halten und ordentlich rumlärmen: Wenn es wehtut, weg damit.





