So mancher Liebhaber eines saftigen Rindersteaks hat schon den Metzger verflucht, wenn das lecker aussehende Fleisch sich nach der Zubereitung als zäh wie die sprichwörtliche Schuhsohle herausstellte. Das könnte demnächst vorbei sein. Australische Wissenschaftler um Bill Barendse haben bei Rindern ein Gen entdeckt, das die Zartheit des Fleischs regelt. Ein Test, der die Beschaffenheit des Gens feststellt, lässt sich direkt nach der Geburt der Tiere mit einer DNA-Untersuchung durchführen. Landwirte könnten demnach durch Selektion gezielt „zarte” Rinder züchten. Bisher ließ sich die Qualität des Fleischs erst nach dem Schlachten prüfen. Das neue Verfahren wurde inzwischen patentiert.
Hans Groth




