2012 gab es in Deutschland 346 Bürgerstiftungen. Damit belegt Deutschland Platz zwei hinter den USA, wo einst die Idee der „ community foundations” geboren wurde. Die älteste Bürgerstiftung Deutschlands ist laut dem Verein Aktive Bürgerstiftung die Stiftung Gütersloh (1996), und die Stiftung Hamburg verfügt mit 28,7 Millionen Euro über das höchste Kapital. Bürgerstiftungen haben in Deutschland in den letzten Jahren bei Stiftungsvermögen (2011: 208 Millionen Euro Gesamtkapital), Spenden (9,6 Millionen Euro) und Ausschüttungen (12,3 Millionen Euro) zugelegt. Sie engagieren sich vor allem in Bildung, Erziehung, Kunst, Kultur und Soziales. Eine Bürgerstiftung muss zehn Kriterien erfüllen, damit sie als rechtsfähige Stiftung anerkannt wird. Dazu gehören Gemeinnützigkeit, die Übernahme nicht-kommunaler Aufgaben, Transparenz sowie die Ausrichtung auf eine Stadt oder Region.




