Während die moderne Unterhaltungsindustrie auf Zerstreuung setzt, zeigt das Deutsche Hygiene-Museum die Welt der Spiele, die Kreativität und Konzentration fördern. Neben Glücksspielen, Rollenspielen und dem Wettstreiten geht es um Strategie- und Computerspiele. Zwar sind etwa 4,5 Prozent der modernen Videospiele für Jugendliche unter 18 Jahren nicht geeignet, doch die meisten Angebote sind weit besser als ihr Ruf: Sie fördern das Reaktionsvermögen, stärken die Entschlussfähigkeit und helfen, aus eigenen Fehlern zu lernen. In der DDR hielt der „ Computersport”, wie die neue Nachmittagsbeschäftigung offiziell genannt wurde, Anfang der 1980er-Jahre Einzug. Eine Runde am Spielautomaten kostete damals 50 Pfennig – so viel wie zehn Brötchen oder ein Pfund Margarine.
Deutsches Hygiene-Museum Dresden Lingnerplatz 1, 01069 Dresden www.dhmd.de Eintritt: € 4,– (ermäßigt € 2,–)





