„Ich habe ein Auge für Motive. Das kann man nicht lernen, das hat man”, sagt Jan Leonardo Wöllert (links im Bild) von sich. Der 38-Jährige fotografiert seit vier Jahren professionell. Zuvor hatte der Bremer in verschiedenen Berufen gearbeitet, unter anderem als Lichttechniker und Spotfahrer bei Konzerten. Dabei entstand die Faszination für das Licht. In einer Schicksalsnacht 2007, in der Wöllert in einer Fabrikhalle eingesperrt war, kam ihm die Idee für eine neue Technik, die Light Art Performance Photography (LAPP), zu Deutsch: Lichtkunst-Aufführungsfotografie. Seit gut einem Jahr feilt Wöllert nun mit seinem Teamkollegen Jörg Miedza an dieser Technik. Miedza (39) hatte bis dahin mit Film experimentiert, indem er zum Beispiel mit einem ferngesteuerten Kamerawagen Bilder aus der Fußgängerperspektive produzierte. Bei ihrer LAPP-Technik gestalten Wöllert und Miedza mithilfe spezieller Lampen und einstudierten Bewegungen Lichtfiguren während der Belichtungszeit.





