Beginnen wir mit der hoffnungsvollsten Nachricht: Die USA und China, die zusammen mehr als ein Drittel der CO 2-Emissionen verantworten, haben den Weltklimavertrag ratifiziert und dem UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Urkunden überreicht. Das hat in Europa bisher nur Norwegen geschafft. Das Abkommen, das im Dezember in Paris formuliert worden war, tritt in Kraft, wenn mindestens 55 Staaten zustimmen, die für mindestens 55 Prozent der Treibhausgase stehen. Bisher sind es 26 Staaten und schon 39 Prozent der Emissionen. Das sieht also nicht schlecht aus. Die “Tagesschau” erläutert in einem knappen Video die wichtigsten Punkte zum Weltklimavertrag.
Debatte um Tierversuche
Wenn es um Experimente mit Tieren geht, kann man den Eindruck bekommen, dass sich die Gegner deutlicher Gehör verschaffen als die Forscher aus dem Labor. Aber das ändert sich, die Wissenschaftler lassen sich auf die Debatte ein. Seit einem Jahr gibt es bereits die vor allem von Nachwuchsforschern getragene Website www.pro-test-deutschland.de, diese Woche ist ein Portal der großen Forschungsorganisationen an den Start gegangen: www.tierversuche-verstehen.de. Die “Süddeutsche Zeitung” berichtet über den Auftakt und die Motive der Forscher.
Risiken für Pedelec-Fahrer
Wer schon einmal auf dem Fahrrad von einem Pedelec überholt worden ist, weiß, wie schnell damit auch ungeübte Fahrer unterwegs sind. Die ersten Unfallanalysen zeigen, dass E-Radler zwar nicht häufiger in Unfälle verwickelt sind als Fahrer von normalen Rädern. “Doch bei ihnen gab es deutlich mehr Getötete und Schwerverletzte”, heißt es in der aktuellen Ausgabe von “bild der wissenschaft”. Den ganzen Artikel finden Sie als Leseprobe auf unserer Website www.wissenschaft.de.
Abschied vom Kometen Tschuri
Am 30. September soll die europäische Kometenmission Rosetta enden: Das Raumschiff landet dann auf dem Kometen Tschurjumow-Gerassimenko und schaltet sich dort – zwölf Jahre nach dem Start – automatisch ab. Kurz vor Schluss hat Rosetta den Forschern und Fans noch einen Wunsch erfüllt und den Landeroboter Philae entdeckt. Philae war im November 2014 auf dem Kometen gelandet, aber nicht – wie geplant – auf einer sonnigen Ebene, sondern im Schatten. Die Solarzellen erhielten nicht genug Licht, um die Stromversorgung aufrecht zu erhalten. Bei einem Vorbeiflug hat Rosetta Philae nun aus knapp drei Kilometer Entfernung fotografieren können. Mehr Informationen und natürlich das Bild gibt es auf dem Portal www.scinexx.de.





