Temperaturen im tiefen Minusbereich, eine dünne Atmosphäre und starke UV-Bestrahlung: Der Mars ist ein unwirtlicher Wüstenplanet, der irdischen Lebensformen zumindest an der Oberfläche keine Entwicklungschancen bietet. Die Vorstellung, dass der Mensch dies durch gezielte Eingriffe ändern könnte, beflügelt schon lange die Fantasie – nicht nur von Science-Fiction-Autoren. Mit der Möglichkeit, den Mars durch sogenanntes Terraforming lebensfreundlich zu gestalten, hat sich bereits der Astronom und Autor Carl Sagan im Jahr 1971 wissenschaftlich befasst. Er dachte über Verfahren nach, die polaren Eiskappen des Mars gezielt verdampfen zu lassen, um einen Terraforming-Effekt in Gang zu setzen. Mittlerweile scheint aber klar, dass dies kaum zum Erfolg führen würde.





