Auf der Welt leben derzeit rund 60 Millionen Pferde. Die meisten von ihnen sind die Nachfahren von einst domestizierten Wildpferden. Forscher vermuten, dass diese Domestizierung erstmals während der Bronzezeit in den Steppen des westlichen Eurasiens stattfand, etwa 2200 vor Christus. Von dort verbreiteten sich die Hauspferde zunächst in ganz Eurasien. Im Nahen Osten entwickelten sich daraus Pferde wie die Araber, Turkmenen und Berber, die sich nach der islamischen Eroberung Europas und Asiens ab dem siebten Jahrhundert weltweit verbreiteten. Daher sind die Gene moderner Pferderassen stark von diesen orientalischen Pferden geprägt, der sogenannten „Kronen-Haplogruppe“.





