Von den allermeisten Bakterien sowie Tieren, Pflanzen und Pilzen – den Eukaryoten – ist schon lange bekannt, wie sie auf zellulärer Ebene Energie gewinnen und verbrauchen. Doch auf der Erde gibt es noch eine dritte Großgruppe der Lebensformen: die Archaeen. Diese einzelligen Mikroorganismen stellen eine Zwischenstufe in der evolutionären Entwicklung des Lebens dar und damit ein Bindeglied zwischen den Bakterien und Eukaryoten wie dem Menschen. Archaeen existieren seit mehr als zwei Milliarden Jahren in den unterschiedlichsten Lebensräumen und können selbst in extremen Umgebungen wie heißen Quellen, Ölreserven oder tief unter dem Meeresboden überleben. Dort leben sie unter anderem von Wasserstoff. Wie den Archaeen das gelingt, war bislang jedoch unklar.





