Studienreise zu den interessantesten Forschungseinrichtungen Hamburgs
Das Programm
Dienstag, 5. November: Individuelle Anreise zum Hotel Hyperion in der Hamburger Amsickstraße in Elbnähe. Das Hotel ist von Hauptbahnhof und Autobahn aus schnell zu erreichen. Wir treffen uns um 14 Uhr in der Lobby und fahren dann zum Planetarium, wo uns der Direktor, Thomas W. Kraupe, in Empfang nimmt. Seit 1930 ist das Planetarium Hamburg im ehemaligen Winterhuder Wasserturm im Stadtpark untergebracht. Es ist somit eines der ältesten Sternentheater weltweit. Von der Aussichtsterrasse in 40 Meter Höhe bietet sich ein faszinierender Blick über die Stadt. Anschließend führt uns Thomas Kraupe in den großen Sternensaal und erklärt die weltweit einzigartige technische Konfiguration des Hamburger Planetariums. Mit rund 380 000 Besuchern jährlich ist es das erfolgreichste Sternentheater im deutschen Sprachraum und das weltweit erste mit 3D-Bild und 3D-Sound. Gegen 16.30 Uhr macht uns Kraupe mit einer Spezialausgabe der 3D-Show „Der Mann aus den neun Dimensionen“ bisher ungeahnte Tiefen des Universums buchstäblich begreifbar. Um 18 Uhr bringt uns der Bus zurück zum Hotel, wo wir gemeinsam zu Abend essen. Anschließend hält der Planetariums-Chef einen Vortrag über „Das verborgene Universum“, in dem er die kosmologischen Herausforderungen erläutert, denen die Wissenschaftler bei den großen europäischen Forschungseinrichtungen ESO, DESY und CERN auf der Spur sind.
Mittwoch, 6. November: Nach dem Frühstück fahren wir um 8.30 Uhr nach Hamburg-Finkenwerder. Gegen 9 Uhr: Eintreffen am Airbus-Osttor. Danach präsentiert der Bereich Emerging Technologies & Concepts das Unternehmen. Nach einer Kaffeepause startet die Werksbesichtigung. Wir sehen die Endlinienmontage der A320-Familie sowie die A380-Ausrüstungsmontage. Um 12 Uhr: Transfer zum Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung ZAL und Mittagessen im Restaurant. Am frühen Nachmittag stellen Mitarbeiter des Zentrums für Angewandte Luftfahrtforschung ZAL ihre zukunftsweisenden Techniken und Passagierkonzepte vor. Ab 15 Uhr präsentiert die Geschäftsführung die Projekte des ZAL. Gegen 16 Uhr fährt uns der Bus ins Hotel zurück. Abendessen in Eigenregie.
Donnerstag, 7. November: Nach dem Frühstück geht es im Bus zum Deutschen Elektronen Synchrotron DESY in die Notkestraße. Dort suchen Wissenschaftler nach den kleinsten Materiebausteinen der Welt, entwickeln innovative Hightech-Werkstoffe und fahnden nach neuen Wirkmechanismen für Medikamente. Als eines der größten Forschungszentren in Deutschland trägt das DESY dazu bei, neues Wissen und neue Denkansätze zu begründen. Der Besuch beginnt um 10.30 Uhr. Nach einem einführenden Vortrag führen junge Physikerinnen und Physiker, die beim DESY ihre Master- oder Doktorarbeit machen, über das Gelände. Die Wege werden zu Fuß und teils im Freien zurückgelegt. Die Führung dauert drei Stunden. Die Besichtigung beim Forschungszentrum DESY selbst ist kostenlos. Nach einem Lunch im DESY-Casino fahren wir zum European XFEL. In dieser Einrichtung – der hellsten Röntgenquelle der Welt – werden intensive Röntgenlaserblitze erzeugt, die Forscher aus aller Welt nutzen. Mit den Röntgenblitzen, die in Tunneln entstehen, lassen sich atomare Details von Viren erkennen, chemische Reaktionen filmen und Vorgänge untersuchen, wie sie im Inneren von Planeten stattfinden. Die Führungen am European XFEL machen Doktoranden. Das Programm beginnt gegen 15 Uhr und dauert 90 Minuten. Danach geht es im Bus zurück in die Innenstadt zu einem gemeinsamen typisch norddeutschen Abendessen. Zu Fuß kehren wir zurück ins knapp einen Kilometer entfernte Hotel.





