Während sich die Gesamtzahl der in Deutschland verkauften Fernsehgeräte im letzten Jahr kaum verändert hat − sie stieg von 5,6 Millionen 2005 auf 5,7 Millionen 2006 –, verschoben sich die Anteile der unterschiedlichen Technologien stark. Der Prozentsatz der LCD-Fernseher verdoppelte sich laut vorläufigen Daten der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) 2006 gegenüber dem Vorjahr von 22,1 auf 44,5. Auch Plasmageräte waren 2006 deutlich mehr gefragt. Dagegen sind die Verkaufszahlen von Röhrenfernsehern stark rückläufig. Ihr Anteil sank auf unter 50 Prozent. Noch klarer zeigt sich dieser Trend wegen des höheren Preises von Flachfernsehern beim Umsatz: Flache TV-Geräte (LCD und Plasma) haben die dicken Röhrenfernseher bereits 2005 mit einem Marktanteil von fast zwei Dritteln deutlich überflügelt.





