Vor zwei Jahren, im Oktober 2002, ging im Hafen von Hamburg-Altenwerder der weltweit modernste Containerterminal in Betrieb. An einer fast 1,5 Kilometer langen Kaimauer südlich der Köhlbrandbrücke können vier Containerschiffe und ein Frachter gleichzeitig abgefertigt und bis zu 30 000 Container gelagert werden. Das Be- und Entladen der Schiffe erledigen 14 riesige Containerbrücken weitgehend automatisch. Rollende Plattformen transportieren die Fracht – gesteuert über mehrere Hundert in den Boden eingelassene Transponder – von der Kaikante zu den Stapelkränen. Sie greifen die Container und befördern sie umgehend an ihren Platz in einem von 22 Stapelblöcken. Von dort werden sie für den Weitertransport auf Lkws und Güterzüge verladen. Auf ihrem Rückweg nehmen die führerlosen Transportfahrzeuge andere Container mit an den Kai, wo sie auf Schiffen verstaut werden. Das gewährleistet einen raschen Umschlag und Abtransport der Waren in dem Terminal. Menschen sieht man dort kaum, automatische Abläufe sind das A & O: Selbst das Betanken der fahrbaren Plattformen mit Dieselkraftstoff erledigen Roboter.





