Archäologen haben über 500 buddhistische Grotten in China entdeckt. Die reich verzierten Höhlen wurden in der Periode der Sechzehn Königreiche zwischen 317 und 420 n. Chr. gestaltet und gehören damit zu den ältesten buddhistischen Stätten in China, meldet der chinesische Nachrichtendienst Xinhua.
Die Grotten drängen sich alle auf einem nur fünfzig Kilometer langen Streifen entlang des Jinghe-Flusses in der nordwestlichen Provinz Gansu. Mindestens 400 der Stätten wurden einst von buddhistischen Mönchen bewohnt, vermuten die chinesischen Archäologen. Die Grotten seien mit zahlreichen Buddhastatuen ausgeschmückt.
Bei den Grabungen stießen die Forscher auch auf zwei verschüttete buddhistische Tempel mit kegelförmigen Dächern, so genannte Dagobas.
ddp/bdw – Marcel Falk





