Um den Gehalt von Fremdstoffen im Wasser zu ermitteln, werteten Wissenschaftler von EOMAP, einem Ableger des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, Sensordaten von Satelliten aus. Diese messen, wie viel Licht von der Wasseroberfläche reflektiert wird. Je mehr Fremdstoffe es enthält, desto weniger Licht wird durch das Wasser absorbiert. Denn trifft Licht auf die Schmutzpartikel, wird es gestreut und reflektiert. Diese Methode funktioniert bei Wassertiefen von 0,1 bis 30 Meter.
Solche Satellitenaufnahmen ermöglichen eine weltweite Bestandsaufnahme über die Wasserqualität von Binnen- und Küstengewässern. Das Online-Portal wurde von EOMAP für die UNESCO-Initiative zur Internationalen Wasserqualität entwickelt.





