Meist steht der Untergang der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit im Fokus. Doch auch zuvor wurde die irdische Lebenswelt bereits von verheerenden Massensterben heimgesucht. Zu den fünf größten gehört die Zäsur am Übergang zwischen dem Trias- und dem Jurazeitalter. Schätzungen zufolge verschwanden dabei etwa drei Viertel aller Arten. Anschließend profitierten davon vor allem die Dinosaurier, die im Trias-Zeitalter viele freigewordene ökologische Nischen besetzten. Was die Ursache des Massenaussterbens vor rund 202 Millionen Jahren betrifft, scheint grundsätzlich ein massiver Vulkanismus verantwortlich gewesen zu sein, der sich in geologischen Formationen aus der Ära abzeichnet. Damals begann der Superkontinent Pangäa auseinanderzubrechen, der zuvor fast die gesamte Landfläche des Planeten umfasst hat. An den Bruchlinien müssen dabei gigantische Lavamengen sowie Gase aus dem Erdinneren an die Oberfläche getreten sein.





