Menschen in Städten entwickeln öfter psychische Störungen als Landbewohner. Das ergab eine Studie in den Niederlanden. Schäden wie leichte Verstimmungen bis hin zu ausgewachsenen Psychosen wie Verfolgungswahn und Halluzinationen kommen in dicht besiedelten Gebieten überdurchschnittlich häufig vor, berichten die Forscher um Jim van Os von der Universität Maastricht im Fachmagazin “Archives of General Psychiatry”.
Dabei sind Stadtbewohner, die schon in dicht besiedelten Gebieten aufgewachsen sind, besonders stark betroffen. “Wir müssen unser Augenmerk auf die Entwicklung in der Kindheit richten”, sagt van Os. So wisse man, dass bei Kindern die psychische Gesundheit leiden kann, wenn sie in der Anonymität der Stadt isoliert von ihrer Nachbarschaft heranwachsen.
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