Wenn wir Sport treiben, trainiert das nicht nur unseren Muskelapparat, sondern auch die Nervenverknüpfungen in unserem Gehirn. Denn der durch die Bewegung erhöhte Blutfluss sorgt dafür, dass im Gehirn mehr Botenstoffe wie Dopamin und Norepinephrin ausgeschüttet werden. Diese Hormone verbessern die kognitiven Fähigkeiten von Menschen in den ersten Minuten und Stunden nach der Bewegung, wie frühere Studien gezeigt haben. Obendrein heben die Botenstoffe die Stimmung für bis zu 24 Stunden. Zudem gibt es Hinweise, dass sich Sport noch auf andere Weise auf das Gehirn auswirkt: Nach sogenanntem High-Intensity Interval Training (HIIT) synchronisiert sich die Aktivität im Hippocampus für 48 Stunden. Dieses Hirnareal ist unter anderem für unser Gedächtnis wichtig. Aber heißt das auch, dass Sport unsere Merkfähigkeiten verbessert?





