Was versteht man unter Schlafstörungen?
Schlafstörungen beziehen sich auf eine Reihe verschiedener Probleme, die mit der Schlafqualität zusammenhängen. Dazu gehören zum Beispiel Ein- und Durchschlafschwierigkeiten. Aber auch nächtliche Angstzustände, häufige Albträume und Parasomnien können unter diesem Begriff zusammengefasst werden. So gut wie jeder von uns hatte jedoch schon einmal schlechte oder unruhige Nächte erlebt. Dies bedeutet aber nicht, dass man direkt an einer Schlafstörung leidet. Von Schlafstörungen spricht man erst, wenn die Betroffenen Personen über einen Monat lang nächtlicher Unruhe ausgesetzt ist. Im Fachjargon werden Schlafstörungen auch als Insomnie bezeichnet. Nicht jedes Schlafproblem ist jedoch eine Insomnie. Konkret spricht man von Insomnie, wenn die Person mindestens dreimal pro Woche mehrere Wochen infolge von den Problemen betroffen ist, eine schlechte Schlafqualität hat und die Folgen der Schlafstörung am nächsten Tag zu Einschränkungen führen.
Immer mehr Personen leiden an Schlafstörungen
Schlafstörungen werden zu einem immer ernsteren Problem, da immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, eine angemessene Nachtruhe zu finden. Die Gründe dafür sind zwar individuell verschieden, aber es gibt zahlreiche Faktoren, die zu dieser Problematik beitragen. Zum einen hat die Technologie einen großen Einfluss auf unseren Lebensstil. Unsere Körper sind ständig künstlichem Licht, Wi-Fi-Signalen und blauem Licht, welches von Bildschirmen ausgeht, ausgesetzt. Dies kann unsere innere Uhr durcheinanderbringen und uns daran hindern, ausreichend zu schlafen. Hinzu kommt, dass wir immer mehr zu tun haben. Wir versuchen, mit einem Arbeitspensum Schritt zu halten, das nie zu enden scheint, oder machen uns Sorgen um persönliche oder berufliche Verpflichtungen. Dass Stress und Überforderung zu Schlafproblemen führen kann, zeigt auch die Oberberg Schlaf- und Stressmonitor-Studie.
Wie wirken sich Schlafstörungen auf unseren Körper aus
Es ist bekannt, dass sich Schlafprobleme negativ auf unseren Körper auswirken. Jedoch wissen nur die wenigsten, wie gefährlich Schlafprobleme wirklich sind:
Insomnie kann das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen
Schlafstörungen haben schwerwiegende Folgen für die Gesundheit, insbesondere für das Herz-Kreislauf-System. Untersuchungen haben gezeigt, dass Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, ein höheres Risiko haben, Herzprobleme, Schlaganfälle und andere lebensbedrohliche Krankheiten zu entwickeln. Das liegt daran, dass bei unzureichender Schlafqualität die Stressreaktion des Körpers gestört ist und der Blutdruck ansteigt.





